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Juan José Montoya ist Priester in einem der gefährlichsten aber auch schönsten Länder Südamerikas, in Kolumbien. Genauer gesagt, er lebt in Sabaneta, einer kleinen Stadt der Größe von Geldern, die im direkten Rand- und Einflussbereich der Millionenmetropole Medellin liegt. Medellin gilt weltweit als die Hauptstadt der Drogen und der Gewalt, eine Stadt, in der durchschnittlich jede Minute ein Mord geschieht, der meist von Kinderbanden gegen Bezahlung begangen wird. Juan-José kümmert sich in seiner Funktion als Priester um Menschen, die schlichtweg nichts besitzen und deren Überleben ohne fremde Hilfe unmöglich wäre. Sozialdienste, wie wir sie in Deutschland kennen, gibt es in Kolumbien nicht. Hier hilft, wenn überhaupt, nur die Kirche. Zu Juans privater Sozialarbeit gehört z.B. die Betreuung alter Menschen in einem örtlichen Altenheim, Menschen, die von der eigenen Familie verstoßen wurden und völlig alleine sind. Kosten für den Heimplatz können diese alten Leute nicht zahlen. Juan, seine Mutter und seine Schwester besuchen diese alten Menschen regelmäßig, veranstalten gemeinsame Nachmittage mit Kuchen und kleinen Geschenken, Dinge, die die Heimbewohner sonst nie und von keinem erhalten würden. Vor allem zu Festtagen wie Weihnachten und Ostern bedeutet dies für sie unglaublich viel. Bei Juans erster Hilfsaktion half er auch einer Frau namens „Fifi“, die in den Slums von Medellin in einem kleinen Häuschen ohne Bad, Dusche und Küche lebt. „Fifi“ wurde von ihren beiden Töchtern einfach zurück gelassen und ist auf die Hilfe der Nachbarn und der Kirche angewiesen. Juan kaufte für „Fifi“ ein und brachte ihr Grundnahrungsmittel, die sie sich sonst nie leisten kann, Dinge, die für uns völlig normal sind. Sein dritter Dienst galt der 15-jährigen „Keila“, die keine Nieren hat und täglich dialysiert werden muss. Keilas Mutter arbeitet ganztägig in einer Fabrik für Arepas und verdient hier pro Tag 5.000 Pesos (1,50 EUR). Damit kann sie gerade 1 Tüte Milch und 2 Päckchen Reis bezahlen, was für ihre 4-köpfige Familie reichen muss. „Keila“ weinte vor Freude über diese Hilfe aus dem fernen Deutschland und über Joghurt und Früchte, Lebensmittel, die für die Familie ansonsten unerreichbar sind. Juan wird Aktionen dieser Art weiter durchführen, er wird sich also um Kinder, Familien und ältere Leute kümmern und diese ganz nach seinem Dafürhalten aussuchen. Er weiß am besten, wer dringend Hilfe braucht und wir werden ihn mit allen Kräften weiter unterstützen. Wer ist Juan-José Montoya? Juan ist mittlerweile 30 Jahre alt und wurde vor einigen Jahren zum Priester der kath. kolumbianischen Kirche geweiht. Seine Pfarrgemeinde ist Sabaneta ebenfalls im Randbereich der Millionenstadt Medellin. Juan ist der Schulfreund unseres Sohnes Edwin, um den sich Juan´s Eltern, die Familie Montoya trotz ihrer eigenen Armut rührend gekümmert hat. Auch unsere Tochter Alexandra, Edwins Schwester, erfuhr von der Familie Montoya liebevolle Unterstützung, als unsere beiden Kinder noch in diesem Teil der Welt lebten. Edwin und Juan besuchten gemeinsam die staatliche kolumbianische Schule in Sabaneta und verloren für einige Jahre den Kontakt, da der neue Aufenthaltsort von Kindern nach einer Adoption von den kolumbianischen Behörden nicht bekannt gegeben wird und sich auch Juans Adresse in Kolumbien geändert hatte. Durch Foren im Internet fanden sich Juan und Edwin vor einigen Jahren wieder und bauten ihre Freundschaft sofort wieder auf. Für die Familie Montoya war es unfassbar, ihren „verlorenen“ Sohn Edwin wiedergefunden zu haben. Juans Vater starb im Dezember 2008 an Krebs und nun kümmert sich Juan zusammen mit seinem älteren Bruder (ebenfalls Priester) und seiner Schwester um Mutter Eugenia. DIe streng gläubige Eugenia hilft wiederum Juan bei seinen Aktionen, um auch über den Tod ihres Mannes hinweg zu kommen und Dinge tun zu können, die ihr eine neue und erfüllende Lebensaufgabe verschafft. Juan und seine Familie gehören selbst zu den Armen eines wunderschönen aber korrupten Landes im Norden Südamerikas. Die Städte Medellin und Sabaneta liegen über 1600m hoch in den Anden und haben aufgrund ihrer Nähe zum Äquator ein traumhaftes und immer frühlingshaftes Klima und eine unfassbar schöne Vegetation. Jedoch ist der Gegensatz zwischen Reichtum und Armut für uns schwer vorstellbar, denn nur 3% der Bevölkerung sind sehr reich, und der Rest der Menschen ist arm und tlw. bettelarm. Geprägt wird das Land durch Gewalt. Dies gilt vor allem für die Guerillas, die den Drogenanbau kontrollieren und für die „Armen“ des Landes eintreten. Ihre Gegner sind die Paramilitares, die die Interessen der dünnen Schicht der Wohlhabenden vertreten und von diesem bezahlt werden. Beide Parteien kämpfen erbittert gegeneinander und morden ohne jeden Skrupel. Versicherungen und staatliche Sozialhilfen gibt es nicht für alle Menschen. Im sehr gläubigen Kolumbien helfen die Nachbarn und die Kirche. Wie wird es weitergehen? Wir werden Juan bei seinen sozialen Aktivitäten weiter unterstützen und erhalten von ihm über seine Aktionen Fotoberichte, die uns sehr glücklich machen. Man bekommt eine sehr enge Beziehung zu den Menschen, denen man konkrete Hilfe zukommen lassen konnte. In einiger Zeit werden wir Juan, seine Familie und die von ihm betreuten Menschen in Sabaneta besuchen. Auch für Juan wird es eine Einladung nach Geldern geben, in ein so fernes und reiches Land, in dem aus der Sicht der Kolumbianer die Welt noch in Ordnung ist. Aber ist es nicht auch so? Die Welt ist klein geworden, vor allem durch die in diesem Falle positiven Auswirkungen des Internets, das zwei jungen Menschen zu der Wiederaufnahme ihrer zwangsweise unterbrochenen Freundschaft verholfen hat, die sonst wohl nicht mehr zusammen gefunden hätten. Die Internetseite der Stadt Sabaneta heißt: www.sabaneta.gov.co
Juan José Montoya es cura en uno de los países más peligrosos pero al mismo tiempo también más bellos de América Latina, en COLOMBIA. Para precisar, el vive en Sabaneta, una ciudad pequeña, del tamaño de Geldern, que se encuentra directamente en la vecindad y dentro del ámbito de la influencia de la metropolis millonaria de Medellín. Medellín se conoce en todo el mundo como la capital de las drogas y de la violencia, una ciudad en la cual se realiza cada minuto un asesinato, ejecutado casi siempre por pandillas de niños que son pagados por esto, es decir “sicariato”. Juan José se ocupa en su función de cura de seres humanos que simplemente no tienen nada, y cuya sobrevivencia sin ayuda ajena sería imposible. Ayuda social y servicios sociales como aquellos que nosotros conocemos en Alemania, no existen el Colombia. Aquí ayuda solamente la Iglesia. En este su trabajo social privado, Juan José, se ocupa de gente mayor en un geriátrico regional, viejitos que fueron abandonados por sus propias familias y que se encuentran completamente sólos. Estos “viejitos” no pueden pagar los gastos en este geriátrico. Juan, su mamá y su hermana visitan a estos viejitos regularmente, organizan tardes con pasteles y pequeños regalos , cosas que estos habitantes del geriátrico no reciben de nadie nunca. Sobre todo dentro de la tradición de días festivos como Navidad y Semana Santa estos regalitos tienen un gran significado para ellos. Una de las primeras acciones de ayuda de Juan tenia como protagonista a una mujer que se llama “Fifi”, quien vive en los barrios marginales de Medellín, en un pequeño ranchito sin baño, sin ducha y sin cocina.”Fifi” fue abandonada por sus dos hijas y necesita la ayuda de los vecinos y de la iglesia. Juan hizo compras para “Fifi”, le consiguió alimentos básicos que ella no puede adquirir, cosas que para nosotros son completamente normales en la vida diaria. La tercera acción de Juan se dirigió a la quinceañera “Keila” que no tiene riñones y necesita el diálisis diariamente. Su mamá trabaja todo el día en una fábrica de arepas y gana 5.000 Pesos por día (1,50 €) Con esta suma puede pagar 1 cartón de leche y 2 paquetes de arroz, lo que tiene que alcanzar para su familia de cuatro miembros. “Keila” lloró de alegria al recibir la ayuda de la lejana Alemania y al poder probar yogurt y fruas, alimentos normalmente inalcanzables para la familia. Juan seguirá realizando acciones de esta naturaleza, se ocupará de niños, familias y gente mayor, a los cuales escogerá según sus propios criterios. El, mejor que nadie, sabe quien está necesitado y nosotros seguiremos apoyándole con todos nuestros esfuerzos. Quién es Juan-José Montoya? Juan tiene 30 años y va ser sacerdote de la iglesia católica colombiana, esperando ser ordenado el próximo año. Juan es amigo de la escuela de nuestro hijo Edwin, quién gozó del apoyo cariñoso de la familia Montoya, a pesar de su propia pobreza. También nuestra hija Alexandra obtuvo de la familia Montoya cariño y ayuda. Edwin y Juan frecuentaron conjuntamente la escuela estatal de Colombia en Sabaneta y perdieron el contacto durante algunos años, ya que el nuevo lugar de residencia de los niños, después de una adopción, no puede ser revelada por las autoridades colombianas, y, por el otro lado, la dirección de Juan cambió. Hacia aproximadamente 2 años Juan y Edwin se encontraron nuevamente a través de los foros en Internet y reanudaron su amistad inmediatamente, Para la familia Montoya resultó casi inconcebible haber encontrado de nuevo su “hijo perdido” Edwin. El padre de Juan se murió de cancer en diciembre de 2008 y ahora Juan se ocupa conjuntamente con su hermano mayor (también sacerdote) y su hermana de su mamá Eugenia. Eugenia por su parte ayuda a Juan en sus acciones sociales para superar por un lado el dolor de la muerte de su esposo, y por el otro, para realizar cosas que le darían a ella, como mujer creyente, un nuevo sentido de vida y plenitud. Juan y su familia pertenecen ellos mismos a los más pobres de los pobres de un país bello pero corrupto en el norte de América del Sur. Las ciudades Medellín y Sabaneta tienen una altitud de 1.600 m en los Andes y tienen por su cercanía al ecuador un clima privilegiado y una primavera permanente además de una vegetación extraordinariamente bella. Sin embargo, para nosotros resulta difícil imaginar el contraste entre riqueza y pobreza, sólo el 3% de la población pertenece a los ricos y el resto de la gente es pobre, inclusive muy pobre. El país se caracteriza por la violencia, ejercida especialmente por la “guerilla”(FARC), que controla el cultivo de la droga, en su origen un movimiento de izquierda que, según propia afirmación, inclusive hoy día lucha por los pobres, y por el otro lado por los “paramilitares”, una organización militarista terrorista de ultra derecha, la cual actúa más bien a favor y en el interés de la delgada capa de acaudalados. Ambas organizaciones se atacan mutuamente y matan sin escrúpulos. Seguros y ayuda social estatal no existen para todos. En la Colombia, muy creyente, ayudan sólo los vecinos y la iglesia. Como seguiremos? Seguiremos apoyando a Juan en sus actividades sociales y recibimos de el sus informes con fotos que nos hacen feliz. Así podemos establecer relaciones muy intimas con aquella gente a la cual hemos podido ayudar concretamente. En un futuro no muy lejano visitaremos a Juan, su familia, y la gente apoyada por él en Sabaneta. También para Juan habrá una invitación para visitar a Geldern, un país lejano y rico, en el cual desde el punto de vista de los Colombianos, el mundo esta todavía en orden. Pero no es así? El mundo se ha empequeñecido, sobre todo por los efectos positivos, como en este caso, del Internet que ha hecho posible que dos jóvenes pudieran renovar su amistad interrumpida, y quienes, de otra manera, posiblemente, no se hubieran reencontrado. La página web de la ciudad de Sabaneta se llama: www.sabaneta.gov.co

NUESTRO PROYECTO

STORY Die Gemeinschaft GEOSOFT und das Vermessungsbüro Kleinbielen unterstützen Kinder, Jugendliche und Familien, die in den Favelas der Millionenstadt  Medellin leben. Vor Ort organisiert das Ganze ein junger kolumbianischer Priester mit dem Namen Juan José Montoya. Juan entscheidet selbst, welchen Menschen im Randbereich der zweitgrößten Stadt Kolumbiens eine Unterstützung an meisten brauchen . Er kauft selbst für sie ein, organisiert Arzt- und Krankenhaustermine und besorgt Geschenke für Kinder, die mit oder ohne Eltern in einer am Hang gebauten Holzhütte wohnen. Er kümmert sich auch darum. dass sie eine Schule besuchen, was immer noch nicht den Normalfall darstellt, obwohl in Kolumbien strenge Schulpflicht besteht. Medellin liegt 1.600 m hoch in den Anden und hat nach offiziellen Angaben 2,4 Mio Einwohner. Medellin -bekannt geworden durch Pablo Escobar- gilt als Drogenmetropole der Welt. Tatsächlich laufen hier aber nur die ganz großen Deals und es gibt kaum Handel auf der Straße. Zumindest haben wir einen solchen nicht wahrgenommen. Kinder, die gegen Bezahlung andere Menschen töten, haben wir dagegen selbst gesehen. Vor unseren eigenen Augen erschoss eine “gekaufte” Kinderbande ihr Opfer auf der anderen Seite der Straße. Sie hatten Hunger und werden es immer wieder tun, bis sie eine andere Form der Fürsorge und Ausbildung erfahren.
Vermessungsbüro Dipl.-Ing. Hubertus Kleinbielen
Ein Gemeinschaftsprojekt
Foto 1: Juan und seine Mutter am Krankenbett im Heim Foto 2: ein Nachmittag im Altenheim von Sabaneta Foto 3: Juan vermittelt Lebensfreude im Altenheim Foto 4: Juan überbringt die eingekauften Lebensmittel Foto 5: Seniora Fifi in ihrem Zimmer vor dem Altar Foto 6: Abschied von Juan nach seinem Besuch bei "Fifi" Photo 1: Juan y su mamá al lado del lecho de una enferma Photo 2: Una tarde en el geriátrico de Sabaneta Photo 3: Juan transmite alegría de vida en el geriátrico Photo 4: Juan trae los alimentos comprados Photo 5: Señora Fifi en su cuarto delante del altar Photo 6: despido de Juan después de su visita

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